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Typische belastende (= traumatische) Lebenssituationen, die individuell zu Traumafolgestörungen führen können, sind Kriegs- oder Fluchterfahrungen, Folter, Naturkatastrophen, Vergewaltigung oder andere Gewalterfahrungen, sexueller Missbrauch, schwere Unfälle, der plötzliche Tod eines geliebten Menschen oder Mobbing. Auslöser für eine mögliche Traumatisierung kann der persönlich erlittene Kontrollverlust über sein eigenes Leben sein. Dadurch können sich Persönlichkeitsanteile verselbständigen, wodurch diese seelische Verletzung als Trauma gekennzeichnet ist. Das individuelle Selbst- und Weltbild des Betroffenen wird nachhaltig erschüttert, könnte aber durch individuell passende, psycho-soziale Unterstützung mit der Zeit wieder geheilt werden.
 
Typische belastende (= traumatische) Lebenssituationen, die individuell zu Traumafolgestörungen führen können, sind Kriegs- oder Fluchterfahrungen, Folter, Naturkatastrophen, Vergewaltigung oder andere Gewalterfahrungen, sexueller Missbrauch, schwere Unfälle, der plötzliche Tod eines geliebten Menschen oder Mobbing. Auslöser für eine mögliche Traumatisierung kann der persönlich erlittene Kontrollverlust über sein eigenes Leben sein. Dadurch können sich Persönlichkeitsanteile verselbständigen, wodurch diese seelische Verletzung als Trauma gekennzeichnet ist. Das individuelle Selbst- und Weltbild des Betroffenen wird nachhaltig erschüttert, könnte aber durch individuell passende, psycho-soziale Unterstützung mit der Zeit wieder geheilt werden.
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===Sexualwissenschaft===
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Im Jahr 1735 entwarf der schwedische Naturforscher Carl von Linné das nach ihm benannte Ordnungssystem der Botanik. Es ordnet die gesamte Pflanzenwelt der Erde nach den Unterschieden ihrer Sexualorgane in ein System. Später wurde dieses System auch in die Anthropologie übertragen und die alte, religiös begründete Weltsicht brach nach und nach in sich zusammen. Nun wurde die pädagogische Psychologie als (noch fehlerbehaftete) Wissenschaft für die Domestizierung des Triebhaften im Menschen verantwortlich. Menschliche Sexualität wurde in Normalität und Abnormalität unterschieden und abweichendes Verhalten wurde als „Perversitäten“ zunächst strafrechtlich reguliert bzw. verfolgt.
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Diese rechtsmoralische Bewertung des individuellen Sexualverhaltens in den Staaten änderte sich erst mit der Entstehung der Sexualwissenschaft, die zeitlich mit der Herausgabe der Fachzeitschrift für Sexualwissenschaft ab 1914 zusammenfällt. Nach etwa 100 Jahren der säkularen Liberalisierung wurde in Deutschland die [[Eherecht und Betreuung|Ehe]] [[neu]] als Rechtsinstitut des Staates auch für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet.
    
==Siehe auch==
 
==Siehe auch==
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