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Protestantische Kirchen haben diese alten Heilpraktiken seit dem 16. Jahrhundert in Europa allmählich abgeschafft. Die römisch-katholische Weltkirche hält bisher am Amt des Exorzisten fest, ohne den Grund oder den Zweck öffentlich zu erklären. Faktisch bejaht sie damit aber weiterhin Zauberei bzw. Magie als Heilmittel. Nach erfolgter Aufklärung im europäischen Denken gelten jedoch exorzistische Handlungen an kranken Menschen als unsinnig und schädlich. [[Betreuer]] dürften dieser Behandlung in Deutschland keinesfalls zustimmen.
 
Protestantische Kirchen haben diese alten Heilpraktiken seit dem 16. Jahrhundert in Europa allmählich abgeschafft. Die römisch-katholische Weltkirche hält bisher am Amt des Exorzisten fest, ohne den Grund oder den Zweck öffentlich zu erklären. Faktisch bejaht sie damit aber weiterhin Zauberei bzw. Magie als Heilmittel. Nach erfolgter Aufklärung im europäischen Denken gelten jedoch exorzistische Handlungen an kranken Menschen als unsinnig und schädlich. [[Betreuer]] dürften dieser Behandlung in Deutschland keinesfalls zustimmen.
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===Trauma===
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Das aus dem Griechischen stammende Fremdwort bedeutet dort Wunde, Schaden oder Verlust. In der Psychologie und Psychiatrie wird mit Trauma eine Verletzung des Körpers oder der Seele bezeichnet, die erst an den typischen Traumafolgestörungen erkannt wird. Dazu gehören die Dissoziative Identitätsstörung, Depressionen, Suchtverhalten und die sogenannte posttraumatische Belastungsstörung, die z.B. bei Soldaten zur Dienstunfähigkeit wegen unheilbarer Krankheit führen kann.
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Typische belastende (= traumatische) Lebenssituationen, die individuell zu Traumafolgestörungen führen können, sind Kriegs- oder Fluchterfahrungen, Folter, Naturkatastrophen, Vergewaltigung oder andere Gewalterfahrungen, sexueller Missbrauch, schwere Unfälle, der plötzliche Tod eines geliebten Menschen oder Mobbing. Auslöser für eine mögliche Traumatisierung kann der persönlich erlittene Kontrollverlust über sein eigenes Leben sein. Dadurch können sich Persönlichkeitsanteile verselbständigen, wodurch diese seelische Verletzung als Trauma gekennzeichnet ist. Das individuelle Selbst- und Weltbild des Betroffenen wird nachhaltig erschüttert, könnte aber durch individuell passende, psycho-soziale Unterstützung mit der Zeit wieder geheilt werden.
    
==Siehe auch==
 
==Siehe auch==
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