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Die „Heiligen Schriften“ der Menschheit wurden seit der Erfindung des europäischen Buchdrucks durch Johannes Gutenberg um das Jahr 1452 nach und nach in den wichtigsten europäischen Sprachen vervielfältigt und als gedruckte Bücher bzw. Schriftwerke verbreitet. Auf diese Weise bildeten sich Nationalsprachen heraus - zum Beispiel Hochdeutsch dank der Lutherbibel.  
 
Die „Heiligen Schriften“ der Menschheit wurden seit der Erfindung des europäischen Buchdrucks durch Johannes Gutenberg um das Jahr 1452 nach und nach in den wichtigsten europäischen Sprachen vervielfältigt und als gedruckte Bücher bzw. Schriftwerke verbreitet. Auf diese Weise bildeten sich Nationalsprachen heraus - zum Beispiel Hochdeutsch dank der Lutherbibel.  
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Seit dem 19. Jahrhundert finanzierten sogenannte Bibelgesellschaften diese teuren „heiligen“ Druckwerke. Sie verteidigten im Auftrag der Kirchen das Urheberrecht am Schriftwerk. Die alten „heiligen“ Monotheismus-Sprachen wie Hebräisch, Griechisch, Latein und Arabisch bekamen in Europa vielfältige sprachliche Konkurrenz. Nun musste die Richtigkeit bzw. Geltung der jeweiligen Textübersetzung gegenüber dem Urtext durch dieses neue Urheberrecht der jeweiligen Staaten gesichert werden. Das Urheberrecht gibt den Autoren oder den berechtigten Verlagen (z.B. den Bibelgesellschaften) bis heute das Recht zur Vernichtung der sogenannten „Plagiate“. Als „Plagiat“ wird die Übernahme fremden Geistesgutes unter Anmaßung der eigenen Urheberschaft bezeichnet (abgeleitet vom lateinischen „plagiarius“ = der Menschenräuber bzw. Sklavendieb im Römischen Recht). Das erste Urhebergesetz der Erde zugunsten der Autoren entstand in England im Jahr 1709. Davor waren Bücher nur gewerberechtlich als Verlagseigentum zu schützen, nicht für den Autor selbst. Das erste deutsche Urhebergesetz wurde im Jahr 1837 in Preußen – nur für Preußen - erlassen. Erst die Gründung des Deutschen Reiches ermöglichte 1871 ein gesamtdeutsches Urhebergesetz.
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Seit dem 19. Jahrhundert finanzierten sogenannte Bibelgesellschaften diese teuren „heiligen“ Druckwerke. Sie verteidigten im Auftrag der Kirchen das Urheberrecht am Schriftwerk. Die alten „heiligen“ Monotheismus-Sprachen wie Hebräisch, Griechisch, Latein und Arabisch bekamen in Europa vielfältige sprachliche Konkurrenz. Nun musste die Richtigkeit bzw. Geltung der jeweiligen Textübersetzung gegenüber dem Urtext durch dieses neue Urheberrecht der jeweiligen Staaten gesichert werden. Das Urheberrecht gibt den Autoren oder den berechtigten Verlagen (z.B. den Bibelgesellschaften) bis heute das Recht zur Vernichtung der sogenannten „Plagiate“. Als „Plagiat“ wird die Übernahme fremden Geistesgutes unter Anmaßung der eigenen Urheberschaft bezeichnet (abgeleitet vom lateinischen „plagiarius“ = der Menschenräuber bzw. Sklavendieb im Römischen Recht). Das erste Urhebergesetz der Erde zugunsten der Autoren entstand in England im Jahr 1709. Davor waren Bücher nur gewerberechtlich als Verlagseigentum zu schützen, nicht für den Autor selbst. Das erste deutsche Urhebergesetz wurde im Jahr 1837 in Preußen – nur für Preußen - erlassen. Erst die Gründung des Deutschen Reiches ermöglichte nach 1871 ein gesamtdeutsches Urhebergesetz.
    
Das Zeitalter des Imperialismus begann durch staatliche Gewalt der mächtigsten europäischen Nationen mit der „Zivilisierungsmission“ aller Völker. „Gottes Wort“ wurde als Rechtfertigung missbraucht. Die sogenannten Kolonialgesellschaften plünderten die eroberten Kolonialgebiete wirtschaftlich aus, die Missionare waren bei der „Erziehung zur Arbeit“ behilflich. Erst mit dem Ende des katastrophalen Zweiten Weltkrieges kam es im Jahr 1945 zu einem Umdenken der mächtigsten Regierungen der Menschheit und zur Neugründung der „Vereinten Nationen“ (zuvor gab es seit 1919 den „Völkerbund“). Die Europäische Aufklärung setzte sich nun auch in den Bildungsplänen für die allgemeinbildenden Schulen durch und in den Vereinigten Staaten von Amerika wurde die Internettechnik als Basis neuer elektronischer Medien erfunden. Dadurch könnten heute alle interessierten Menschen mit Hilfe eines internetfähigen Gerätes kostenfreien Zugang zu „Gottes Wort“ aus zahlreichen Religionen der Menschheit erhalten und die Botschaften vergleichen.
 
Das Zeitalter des Imperialismus begann durch staatliche Gewalt der mächtigsten europäischen Nationen mit der „Zivilisierungsmission“ aller Völker. „Gottes Wort“ wurde als Rechtfertigung missbraucht. Die sogenannten Kolonialgesellschaften plünderten die eroberten Kolonialgebiete wirtschaftlich aus, die Missionare waren bei der „Erziehung zur Arbeit“ behilflich. Erst mit dem Ende des katastrophalen Zweiten Weltkrieges kam es im Jahr 1945 zu einem Umdenken der mächtigsten Regierungen der Menschheit und zur Neugründung der „Vereinten Nationen“ (zuvor gab es seit 1919 den „Völkerbund“). Die Europäische Aufklärung setzte sich nun auch in den Bildungsplänen für die allgemeinbildenden Schulen durch und in den Vereinigten Staaten von Amerika wurde die Internettechnik als Basis neuer elektronischer Medien erfunden. Dadurch könnten heute alle interessierten Menschen mit Hilfe eines internetfähigen Gerätes kostenfreien Zugang zu „Gottes Wort“ aus zahlreichen Religionen der Menschheit erhalten und die Botschaften vergleichen.
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