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Die Gegner der Sterbehilfe weisen warnend auf die Entwicklungen im Deutschland der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hin, die die anfänglich seriöse Erörterung der Frage genommen hat, unheilbar kranke Menschen von ihrem Leiden zu erlösen: (autokratischer Führererlass über die Tötung kranker Menschen, verfasst Ende Oktober 1939, vordatiert auf den 1. September 1939 = Beginn des deutschen Angriffskriegs auf Polen: „Reichsleiter Bouhler und Dr. med. Brandt sind unter Verantwortung beauftragt, die Befugnisse namentlich zu bestimmender Ärzte so zu erweitern, dass nach menschlichem Ermessen unheilbar Kranken bei kritischster Beurteilung ihres Krankheitszustandes der Gnadentod gewährt werden kann.“ – persönliche Unterschrift von Adolf Hitler).
 
Die Gegner der Sterbehilfe weisen warnend auf die Entwicklungen im Deutschland der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hin, die die anfänglich seriöse Erörterung der Frage genommen hat, unheilbar kranke Menschen von ihrem Leiden zu erlösen: (autokratischer Führererlass über die Tötung kranker Menschen, verfasst Ende Oktober 1939, vordatiert auf den 1. September 1939 = Beginn des deutschen Angriffskriegs auf Polen: „Reichsleiter Bouhler und Dr. med. Brandt sind unter Verantwortung beauftragt, die Befugnisse namentlich zu bestimmender Ärzte so zu erweitern, dass nach menschlichem Ermessen unheilbar Kranken bei kritischster Beurteilung ihres Krankheitszustandes der Gnadentod gewährt werden kann.“ – persönliche Unterschrift von Adolf Hitler).
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Seine Befürworter machen demgegenüber geltend, anders als damals gehe es heute bei der Sterbehilfe nicht um eine Entscheidung Fremder über das Leben einzelner Menschen sondern ausschließlich um eine Entscheidung eines Sterbewilligen, für die er Beistand suche.
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Während der NS-Diktatur unterhielt das Deutsche Reich vorübergehend sechs regionale Tötungsanstalten für die vom Unrechtsregime beschlossene Euthanasie (= aktive Sterbehilfe bzw. „schöner Tod“). Dies waren die Tötungsanstalten [[Brandenburg]], Bernburg in [[Sachsen-Anhalt]], Sonnenstein in [[Sachsen]], Hadamar in [[Hessen]], Grafeneck im heutigen [[Baden-Württemberg]] und Hartheim in Österreich.
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Die heutigen Befürworter der Sterbehilfe machen demgegenüber geltend, anders als damals gehe es heute bei der Sterbehilfe nicht um eine Entscheidung Fremder über das Leben einzelner Menschen sondern ausschließlich um eine Entscheidung eines Sterbewilligen, für die er Beistand suche.
    
=== Angst vor unerträglichen Leiden ===
 
=== Angst vor unerträglichen Leiden ===
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